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Aminosäurensind Bausteine der Eiweisse (Proteine, Enzyme). Das Milcheiweiss liefert einen entscheidenden Beitrag an lebenswichtigen Aminosäuren für die menschliche Ernährung. Im Käse kommen mehr als 10 verschiedene Aminosäuren vor. Geschmacksgruppen von Aminosäuren:
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BruchKurzbezeichnung für Käsebruch, der nach der Dicklegung der Kesselmilch durch Bearbeitung mit Schneidewerkzeugen (z.B. mit der "Harfe") entsteht. |
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Cholesterin Igehört zu den Fettbegleitstoffen. Cholesterin ist am Abbau der Nervengewebe
beteiligt. 80% des benötigten Cholesterins werden vom menschlichen
Organismus selbst gebildet. Abkömmlinge des Cholesterins besitzen
Hormonwirkung. Weiterhin sind die aus dem Cholesterin ableitbaren Cholsäuren
(Gallsäuren) an der Fettverdauung beteiligt. Vitamin D ist ein Abkömmling
des Cholesterins. Zum körpereigenen Cholesterin (80% des Tagesbedarfs)
nehmen wir durch tierische Lebensmittel weiteres Cholesterin auf. Cholesterin IIKäse mit 70% Fett i.Tr. (Doppelrahmstufe) ist noch lange keine "Cholesterinbombe".
So wurde bei Weichkäse mit diesem Fettgehalt etwa 100 mg Cholesterin
je 100 g Käse gemessen. Da Käse nicht als Hauptmahlzeit verzehrt
wird, kommt es selten zur Aufnahme grösserer Cholesterinmengen -
ganz im Gegensatz zu Fleisch oder Fisch. Der dortige Cholesteringehalt
je 100 g beträgt: |
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Diacetylauch Butteraroma genannt, ist ein durch Milchsäure-Bakterien natürlich gebildeter Aromastoff. Er verleiht Weichkäse angenehmen Geschmack und Geruch. |
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Enzymekommen in jedem Käse vor, der mit Milchsäure-Bakterien und Edelschimmel hergestellt wurde. Enzyme in Weichkäse können den Geschmack und die Konsistenz auch nach Auslieferung an den Handel noch bis zum Verzehr laufend verändern. Gereifte Käse bieten ernährungsphysiologische Vorteile, da die im Reifungsprozess gebildeten Eiweissbruchstücke im menschlichen Magen-Darm-Trakt leichter aufgenommen werden können. |
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Fett i.Tr.bedeutet Fett in der Trockenmasse. Während der Käsereifung verdunstet laufend Wasser, die Käse verlieren an Gewicht und werden leichter. Eine Fettangabe in Gramm oder in Prozenten des Gesamtgewichtes müsste also laufend geändert werden. Die Trockenmasse bleibt dagegen während der Käsereifung annähernd konstant. Aus diesem Grund wir der Fettgehalt eines Käses in Prozenten der Trockenmasse angegeben. FettstufenDie Einteilung der Käse nach Fettgehaltsstufen sieht folgendermassen aus:
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GerinnungDie Gerinnung der Milch kann über die bakterielle Säuerung oder durch das Milchgerinnungs-Enzym bewerkstelligt werden. Weichkäse werden aus mit Lab dickgelegten Milchen hergestellt und zählen daher zu den Labkäsen. GewürzeDie von uns verarbeiteten Gewürze obliegen strengster Kontrollen hinsichtlich bakteriologisch/chemischer Merkmale. Unsere Gewürzlieferanten stehen in ständigem Kontakt mit uns, um den hohen Anforderungen unserer Produktionshygiene gerecht zu werden. Ausgewählte Anbaubetriebe, die nach Vorgaben unserer Vertragspartner arbeiten, stellen sicher, dass nur biologisch einwandfreie Ware zur Anlieferung und somit zur Verarbeitung kommt. Gewürze, die nicht unseren Spezifikationen entsprechen, werden schon im Vorfeld ausgesondert. |
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HaltbarkeitEine unbegrenzte Haltbarkeit von Lebensmitteln gibt es nicht. Die Haltbarkeit
von Käse - insbesondere von Weichkäse - wird beeinflusst von
der Aufbewahrungs-Temperatur, der Verpackung, dem Gehalt an lebenden Mikroorganismen,
dem Gehalt an Enzymen, dem Umgebungslicht sowie dem Gehalt an Konservierungsstoffen. HarfeDie Käseharfe ist kein Musikinstrument, sondern vielmehr ein Schneidewerkzeug für die während der Käseherstellung dickgelegte Milch, die daraufhin als Käsebruch oder als Bruch bezeichnet wird. |
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JodChemisches Element, zur Gruppe der Halogenide gehörend, Spurenelement vieler Speisesalze, insbesondere der Meersalze. |
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KäsebuffetEine Zusammenstellung verschiedener Käse- und Brotsorten mit passenden Getränken zum Selbstaussuchen für kleinere und grössere Veranstaltungen, oft als Teil von Frühstücksbuffets in Hotels angeboten oder für die Nachspeise zum Mittag- oder Abendessen. Käsebuffets setzen sich jedoch auch immer stärker in Privathaushalten für Bewirtungen im kleineren Kreis durch. KäsegruppenNach dem Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse werden Käse in folgende Gruppen eingeteilt:
Die einzelnen Käsegruppen sind in sogenannte Standardsorten und freie Käsesorten unterteilt. Bei den freien Käsesorten muss immer die Gruppenzugehörigkeit, z.B. Hart-, Schnitt-, Weichkäse usw. auf dem Preisschild angegeben werden. Am häufigsten geschieht diese Verwendung bei Frisch- und Schmelzkäse. Auch hier ist eine entsprechende Deklarationspflicht gesetzlich vorgegeben. Die Standardsorten gibt es vom Hartkäse bis zum Sauermilchkäse. Herstellung, Beschaffenheit und Eigenschaften sind gesetzlich festgelegt. Käse aus pasteurisierter MilchDas Wort "pasteurisiert" kann bei Käse zu einer Deklaration verwendet werden, jedoch ist diese keine Vorschrift. Mit dem Wort "pasteurisiert" wird eine Behandlungsmethode (Erhitzen) umschrieben, die ein Teil des Herstellungsprozesses ist und bei vielen Käsesorten vorkommt. Käse zum UeberbackenBei den Wörtern "Kochen und Backen mit Käse"
denken viele Menschen gleich an gefährliche, krebserregende Nitrosamine
oder an die Bildung von cancerogenen Kohlenwasserstoffen, wie sie beim
Grillieren von Fleisch über glühenden Holzkohlen entstehen können.
Immer wieder wird der Verbraucher davor gewarnt, Speisen zuzubereiten,
die mit Käse überbacken werden. Genauer gesagt, es sollen keine
nitrat- und potentiell nitrithaltigen Speisen mit Käse überbacken
werden (z.B. Toast Hawaii oder Pizza mit entsprechendem Belag), weil in
Käse und Gemüse enthaltene Amine dabei nitrosiert werden könnten.
Eine diesbezügliche Untersuchung zeigte keinen überdurchschnittlichen
NDMA-Gehalt (Nitrosodimenthylamin) in Pizzen und Toast-Zubereitungen.
Deshalb lässt dies eine solche Warnung als nicht gerechtfertigt erscheinen,
vor allem können auch beim kurzzeitigen Ueberbacken mit Käse
keine krebserregenden Kohlenwasserstoffe gebildet werden, da hierzu Temperaturen
von 500 bis 600 Grad Celsius notwendig sind, diese jedoch in den hier
genannten Beispielen nicht erreicht werden. Käse-ZusammensetzungUm die zahllosen Käsesorten einteilen zu können, braucht man
verlässliche Massstäbe. Bewährt haben sich die Einteilung
nach dem KohlenhydrateDie Milch (Kuhmilch) enthält etwa 4,8 % Kohlenhydrate in Form des Milchzuckers Laktose. Die Laktose bewirkt im Darm über die Förderung der körpereigenen Darmflora einen gwissen Ausleseprozess. Auf diese Weise werden schädliche Keime im Darm unterdrückt. Milchzucker wird beim Käsungsprozess abgebaut und zu Milchsäure umgesetzt. |
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LabLab ist ein Enzym-Gemisch aus Chymosin und Pepsin. Beide Enzyme wirken als eiweissspaltende Moleküle und gehören zu den Proteasen. Das in unserer Käserei verwendete Lab wird aus Kälbermägen gewonnen. Die Lab-Zusammensetzung der Kälbermägen ist stark abhängig von dem Alter der Tiere und der Futter-Zusammensetzung. LagerungWichtige Faktoren bei der Käselagerung sind Temperatur
und Feuchtigkeit. Falsche Lagertemperaturen können die Qualität
des Käses erheblich beeinflussen. So kann der Käse bei zu warmer
Lagerung einen bitteren Geschmack bekommen, da sich bei Wärme mehr
Bakterien bilden, andererseits schadet eine Unterkühlung ebenso wie
Wärme. Der Reifungsprozess wird durch wärmere Lagerung beschleunigt
und durch kühlere verzögert. Auch ein häufiges Verändern
der Lagertemperatur ist sehr schlecht für die Qualität. Die
ideale Lagertemperatur für Käse liegt zwischen 4 bis 6 Grad
Celsius. Vor dem Verzehr ist es empfehlenswert, den Käse ein bis
zwei Stunden bei ca. 12 Grad Celsius zu lagern. |
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Milchdas Ausgangsprodukt für den Käse, enthält Milcheiweiss,
Milchfett und Kohlenhydrate und - ganz wichtig - Vitamine, Mineralstoffe
und wertvolle Spurenelemente. MilcheiweissMilcheiweiss stellt einen lebensnotwendigen Nährstoff dar. Die Bausteine des Milcheiweisses werden zum Aufbau körpereigener Substanz benötigt. Milcheiweiss enthält verschiedene Aminosäuren, die im Pflanzenreich nicht vorkommen. Einige Aminosäuren kommen ausschliesslich in der Milch vor. Milcheiweiss ist ein hochwertiger Nährstoff, weil er im Gegensatz zu Pflanzen (70%) zu 95% verwertet werden kann und somit eine optimale Ergänzung zur pflanzlichen Nährstoffaufnahme darstellt. MilchfettBei dem Wort "Fett" zucken die meisten Ernährungsbewussten mit Recht zusammen, weil sie dabei an Uebergewicht und falsche Ernährung denken. Auf das Milchfett trifft dies nur bedingt zu, denn es ist bekömmlich und leicht verdaulich. In der Milch ist es in feinstverteilter Form enthalten und muss nicht erst - wie andere Fette - verarbeitet werden. Die gute Verdaulichkeit hängt ausserdem mit der vorteilhaften Zusammensetzung und dem günstigen Schmelzpunkt zusammen. Er liegt unterhalb der menschlichen Körpertemperatur, wodurch der grösste Teil der Fette flüssig ist und resorbiert wird. Dadurch belastet man den Organismus weniger. Das Milchfett ist gesund, weil es Träger der fettlöslichen Vitamingruppen A, D, E und K ist. Ferner enthält es Lezithin, das als Nerven- und Gehirn-Nahrung gilt. Mindesthaltbarkeits-DatumDas Mindesthalbarkeits-Datum (MHD) ist auf fast allen abgepackten Lebensmitteln und bereits auf vielen anderen Produkten aufgedruckt. Auf unseren Produkten informiert es Handel und Verbraucher darüber, wie lange der Käse bei fachgerechter Lagerung seine typischen Eigenschaften wie Qualität, Geschmack, Nähr- und Gebrauchswert mindestens behält. Das MHD ist also weder ein Verfallsdatum noch letztes Verkauf- oder Verzehrsdatum (siehe auch Lagerung). |
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NährstoffeMan unterscheidet lebensnotwendige (essentielle) Nährstoffe, ohne die ein Leben nicht möglich ist, von den nicht-essentiellen Nährstoffen, die zwar nützlich, aber jederzeit ersetzbar sind. Nährstoffe sind die eigentlichen wertbestimmenden Bestandteile eines Lebensmittels. Sie lassen sich in drei Gruppen einteilen:
NatamycinNatamycin ist ein in der EG zugelassener Oberflächen-Konservierungsstoff für die Rindenbehandlung von Schnitt- und Hartkäse gegen Schadschimmel, die ein Zellgift (Aflatoxin) ausscheiden können. Um den Konsumenten zu schützen, werden Schnitt- und Hartkäse auf der Käserinde mit Natamycin behandelt. Natamycin wird in anderen Ländern auch zur Konservierung von Fruchtsäften, Wein und Trockenobst eingesetzt. |
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Penicillium candidumWeisser Camembert-Schimmel für Käse mit Oberflächenschimmel. Reife Konidien rund oder rundlich, Durchmesser 4-6 µm Kolonien watteartig, wollig, weiss bis höchstens hell sahnigfarbig, meist ohne Zonenbildung. Auf Camembert und anderen Weichkäsen sowie Sauermilchkäsen als Reifungsschimmel. Das Aroma ist frisch und leicht champignonartig. Penicillium roquefortiSchimmelpilz zur Bereitung des Roquefort-Käses und anderer blau-grün-geaderter Käse. Aehnliche Arten auch auf dem Gorgonzola- und Stiltonkäse. Konidien 4,5 bis 5 µm Kolonien gut wachsend bläulichgrün bis grün, Rückseite gelb bis grünlich, mit breitem, spinnenwebähnlichem Rand. Bildet manchmal weisse Sektoren. Durch die Schimmelkulturen Penicillium roqueforti weisen die Käsesorten einen unverwechselbaren kräftig-pikanten Geschmack auf. Penicillium roqueforti/candidumBei Käse mit doppeltem Schimmel, z.B. Bavaria blu,
handelt es sich um Weichkäsesorten, die einen weissen Oberflächenschimmel
wie Camembert tragen und zugleich innen mit Blauschimmel durchsetzt sind.
Ihr Geschmack wird als cremig zart, charaktervoll bezeichnet. PestoDas berühmteste "Pesto alla Genovese" fehlt in keiner italienischen Küche und ist eine klassische Spezialität aus Ligurien im Nordosten Italiens entlang der Rivieraküste. Pesto ist eine hervorragend schmeckende Kräutergewürz-Mischung aus frischem Basilikum, kaltgepresstem Olivenöl, Pinienkernen und Hartkäse. In Genua wird der Basilikum traditionell auch heute noch handwerklich im Holzmörser zerstossen, was auf italienisch "pastare" heisst und auch den Namen "Pesto" erklärt. Das wunderbar duftende Basilikumkraut wurde bei uns über das Pesto bekannt und beliebt gemacht. Historisch gesehen gilt es als "Königskraut" und unverzichtbare Würze des Sommers. Probiotische KulturenSeit der Antike benutzt der Mensch Milchsäure-Bakterien
zur Konservierung leicht verderblicher Lebensmittel. Neben der konservierenden
Wirkung wurde Ende des 19. Jahrhunderts am Pasteur-Institut eine positive
Wirkung der Milchsäurebakterien auf die Darmflora festgestellt, was
jedoch erst durch neuere Untersuchungen mit zellbiologischen Methoden
auch eindeutig nachgewiesen werden konnte. |
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QualitätAus dem Lateinischen abzuleiten mit der Bedeutung Beschaffenheit, Güte
und Wert. |
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ReifungFür eine hervorragende Produktqualität sind während der Reifung die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit beim Lagern sowie eine angemessene Reifezeit äusserst wichtig. Weichkäse wie Camembert und Brie (z.B. Bavaria blu, Bonifaz) reifen von aussen nach innen, andere Labkäse reifen gleichmässig durch den ganzen Laib. In den Käsereien reifen die einzelnen Käsesorten wie folgt:
Bei Weichkäse spricht man von unterschiedlichen Reifezuständen:
RohmilchkäseIm Gegensatz zu den bei uns vorwiegend gekauften Käsesorten aus pasteurisierter Milch wird die Milch beim Rohmilchkäse nicht wärmebehandelt. Dadurch können sowohl natürlich vorkommende Mikroorganismen, die für die Geschmacksbildung und Reifung des Käses wichtig sind, aber auch unerwünschte Bakterien aus der Rohmilch in den Käse übergehen. Rohmilchkäse aus nicht erhitzter Milch haben daher meist einen kräftigeren und intensiveren Geschmack, sind in den meisten Fällen aber auch nicht so lange haltbar. Da auch unerwünschte schädliche Bakterien in den Käse übergehen können, hat der Gesetzgeber strenge Auflagen für Rohmilchkäse erlassen. RotschmiereEin Gemisch von auf bestimmten Käsesorten in Form einer Schmiere vorkommenden Bakterien, die dem Käse aufgrund ihrer Farbstoffbildung eine rötliche bis orangefarbene Farbe geben und zu seiner charakteristischen Reife beitragen. Rotschmierkäse sind beispielsweise Tilsiterkäse, Romadur und Limburger, aber auch beim Camembert-Käse treten zum Schluss der Reifung mehr und mehr Rotschmierebakterien auf. |
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SchimmelpilzeGenuss oder Gefahr? Schimmelpilze auf Lebensmitteln stellen nicht nur
ein grosses Aergernis dar, sie sind zumeist auch gesundheitsgefährdend.
Gefürchtet sind dabei jene Schimmelpilze, die das hochgiftige und
krebserregende Aflatoxin bilden. Als besonders gefährdet gelten Lebensmittel
wie Erdnüsse, Sojabohnen, Getreide, Weizen, Reis, Mais, Gerste, Erbsen,
Bohnen, Obst und Früchte, in denen nach Schimmelbefall Aflatoxine
nachgewiesen werden konnten. Auf Fleisch und in Milchprodukten dagegen
kommen sie nur selten vor. |
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Trüffelsind in warmen, leichten Höhenlagen zu Hause und galten bereits
vor 2500 Jahren als die kostbarsten Speise- und Gewürzpilze überhaupt.
Wahre Feinschmecker schätzen und lieben sie auch heute noch wegen
ihres Geschmackes und vor allem auch wegen des aussergewöhnlichen
Duftes und bezeichnen sie zurecht als die Königin der Delikatessen.
Trüffel haben einen kartoffelähnlichen Fruchtkörper mit
heller bis dunkler Rinde. |
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Vitamine im KäseFolgende Tabelle gibt die enthaltenen Vitamine in mg/kg an:
Weiterhin werden über Reifungskulturen Biotin und Pantothensäure gebildet, die als Co-Faktoren im Stoffwechsel eine grosse Rolle spielen. Edelschimmel wie Penicillium candidum bilden Vorstufen von Vitamin D (Ergosterin), welches normalerweise in der Milch nicht vorkommt. |
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WffDie Angabe Wff vom englischen "water fat free" bezieht sich auf den Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse. Mit ihr lässt sich Käse nach seiner Festigkeit einteilen, wie weich oder hart er ist. Entscheidend ist das Verhältnis von Trockenmasse zu Wassergehalt. Enzieht man einem Käse sämtliche Wasseranteile, bleiben Fett, Eiweiss, Milchzucker, Milchsäure sowie Salze, Vitamine und Enzyme übrig, die Trockenmasse. Je grösser ihr Anteil, umso härter der Käse, je geringer ihr Anteil, umso weicher der Käse. |
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2001/03 |
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